1835 PIAGGIO Motorrad

PIAGGIO

Der italienische Fahrzeugbauer Piaggio hat seinen Hauptsitzt in Pontedera und wurde bereits 1884 von Rinaldo Piaggio gegründet. Zunächst konzentrierte sich das Unternehmen vor allem auf den Schiffsbau. Im Zuge des ersten und zweiten Weltkrieges weitete Piaggio seine Produktion aus und stellte Panzer, Flugzeuge und Kettenfahrzeuge her. Da nach Kriegsende viele Produktionswerke zerstört waren, stellte Piaggio sein Sortiment vollständig um und richtete sich komplett neu aus. Die italienische Firma konzentrierte sich fortan auf die Produktion von Piaggio Motorrädern, Motorrollern und Dreiräder (Piaggio Ape). Ende der Vierzigerjahre gelang Piaggio mit der Lancierung des legendären Piaggio Vespa Roller der ganz grosse Durchbruch. Von Anfang an war dieses Modell bei den Italienern sehr beliebt. Der gute Ruf der Vespa ging bald über die italienischen Landesgrenzen hinaus, wodurch die Piaggio Vespa nicht nur in der Schweiz, sondern weltweit Berühmtheit erlangte. Durch den Verkauf von neuen und gebrauchten Occasion Vespas machte Piaggio Millionengewinne. Die Vespa blieb jedoch nicht der einzige Verkaufsschlager von Piaggio. Auch das Mofa Ciao war beliebt – vor allem bei Jugendlichen. Durch diese Erfolge ermutigt, begann Piaggio bald darauf, andere Unternehmen aufzukaufen. Der Anfang machte der österreichische Zweiradhersteller Puch. Derbi, Aprilia und Laverda folgten in den nächsten Jahren. So wurde der italienische Piaggio-Konzern bald zum Marktführer in der Sparte Motorroller und Scooter. Seit 2006 ist Piaggio an der Börse vertreten und fungiert seitdem als Aktiengesellschaft. Aktuell können unter anderem folgenden Motorroller bei Piaggio-Händlern gekauft werden: Piaggio ZIP, NRG Power sowie die Modelle Liberty, XEVO und die Carnaby Cruiser