Buongiorno Ticino!

Das Red Bull Alpenbrevet fand dieses Jahr im südlichen Teil der Schweiz statt. Team AlpenScouties war natürlich wieder dabei – und kam ohne Ausfälle ins Ziel.

Darauf haben die Töffli-Heldinnen und –Helden monatelang gewartet: Am Samstagmittag starteten 1‘200 junge und junggebliebene Mofa-Liebhaber beim Stadio di Cornaredo in Lugano zur rund 120 Kilometer langen Rundfahrt – und das meistens mit Tempo 30.

Die Route führte über Tesserete nach Gambarogno. Beim Fluss Torrente Ri überquerte die Strecke die Grenze zu Italien und führte 26 Kilometer weiter nach Luino. Von Astano über Novaggio ging es zurück nach Lugano. Vor allem der Pass Alpe di Neggia stellte mit 1'122 Höhenmetern eine grosse Herausforderung dar und zwang die Teilnehmer, tüchtig in die Pedale zu treten.

"Wer sich vor Regen fürchtet, soll zuhause bleiben!"

Während in den letzten Jahren die Töffli-Heldinnen und Helden auf den Pässen im Berner Oberland auch mal dem Schnee ausweichen mussten, erwartete sie in diesem Jahr Palmen und ein atemberaubender Blick über die Tessiner Hügellandschaft.

Auch das Wetter spielte grösstenteils mit — nur auf den Pässen waren einige Teilnehmer Regengüssen ausgesetzt. Dennoch: "Echte Fahrer scheren sich nicht ums Wetter. Wer sich vor Regen fürchtet, soll zu Hause bleiben", lautete das Fazit vieler Teilnehmer. Doch nicht nur das Wetter sorgte für Herausforderungen: Immer wieder traf man Teilnehmer am Strassenrand an, wie sie an ihren Töfflis herumschraubten.

Die glorreichen Sieben

Als Sponsor stellt MotoScout24 mit den AlpenScouties natürlich auch ein eigenes Team aus sieben Töfflihelden. Die Ausgabe 2015 endete für sie mit einer erfreulichen Premiere: erstmals kamen alle Piloten ohne Ausfall ins Ziel. Entsprechend war die Stimmung nach der Zieleinfahrt: „Das Alpenbrevet war fantastisch, Mensch und Maschine haben alles gegeben!“

Auch der neue Austragungsort kam gut an. „Der neue Kurs durch schöne Tessiner Landschaften hat Spass gemacht. Abwechslung tut auch dem Alpenbrevet gut.“ Doch allem südländischen Charme zum Trotz: „Mein Favorit ist immer noch Meiringen“.

Einziger Wermutstropfen: eines der Töffli wurde nach dem Rennen gestohlen, tauchte aber am Bahnhof Lugano wieder auf. Glück gehabt! MotoScout24 und das Team AlpenScouties freuen sich auf die nächste Rundfahrt im 2016.

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